Kultur, Kunst und Kulinarik - Palastkultur

25 Jahre und ein ständiger Wandel. Waren wir am Anfang nicht viel mehr als Wickie und die starken Frauen und Männer, so arbeiten nun jährlich nahezu 400 Menschen an unserem Rasenprojekt. Waren es am Anfang nur ein Haufen Schwaben und zwei OdenwälderInnen, so tummeln sich nun Freunde aus vielen Ländern und auch vielen Städten Deutschlands gemeinsam 10 Tage auf dem Platz. Junge und Alte, Frauen und Männer, Menschen jeglichen Glaubens, Schwarze, Grüne, Rote, Bunte, Bademeister.... aber alle mit einem Ziel, den Weg gemeinsam gut zu gehen und die anderen zu sehen und wertzuschätzen. Auf diesem Weg haben wir ein Ziel erreicht auf das wir stolz sein können!

Der Sommerpalast wird im Inneren, aber auch in der Öffentlichkeit immer stärker als eigenständige Organisation wahrgenommen. Zeit, dem nach 25 Jahren nun auch Rechnung zu tragen. Zeit, den Sommerpalast selbständig zu machen und organisatorisch auf einen neuen, nachhaltigen Weg zu bringen. Einen Weg, der mit der Zeit von einzelnen Akteuren unabhängig macht und das wunderbare Kollektiv ins Zentrum stellt.

Die Sommerpalast gGmbH
Diese gGmbH (gemeinnützige GmbH) wird den Sommerpalast in Zukunft organisieren und durchführen.

Der Verein Palastkultur e.V.
Dieser Verein hat die Aufgabe möglichst schnell das Stammkapital zur Gründung der gGmbH zusammen zu bringen. Er wird einziger Gesellschafter der gGmbH und stellt den Aufsichtsrat. Der Verein und sein Vorstand bestimmt also den Weg, den der Sommerpalast in Zukunft beschreitet.

Der Verein hat jedoch auch den Zweck, die Bereitschaft möglichst vieler Mensch zu zeigen, auf diesem Weg mitzugehen und sich so zu beteiligen. Ein geringer einmaliger Mindestbeitrag von 20 Euro soll es allen MitarbeiterInnen und dem Publikum möglich machen Mitglied zu werden. Ziel ist es innerhalb weniger Wochen möglichst 500 Mitglieder zusammen zu bekommen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche, vorpalastlicher Denker und Philosoph sagte einmal:

„Einstmals war das Ich in der Herde versteckt:
und jetzt ist im Ich noch die Herde versteckt“.

Bei einem Glas Wein und dem Gedanken an den Sommerpalast, den er im Winter 1882 allerdings noch nicht kennen konnte :-), kam ihm die Erkenntnis, dass wir nicht wir selbst sind, sondern untrennbarer Teil der Welt, der Natur, der Menschheit und vor allem der Gemeinschaft, in der wir leben.

Er hatte die Vision einer Gemeinschaft, die wir am 21. Januar 2020 mit dem Verein Palastkultur e.V. manifestiert haben.

Ein Gemeinschaft an der Du teilhaben kannst, also werde schnell Mitglied :-)