Samstagabend
Oktopus-Variéte Berlin
Sommerpalast Variete
Samstag, 21. Juli 2012
Beginn: 20 Uhr
Vvk bis 30. Juni: 17 Euro | Vvk ab 1. Juli: 19 Euro| Ak: 21 Euro
Amüsemong im Berliner Vaudeville
Vaudeville, die alte Varietékunst der Stummfilmzeit wird beim Sommerpalast diesmal vom Oktopus-Varieté auf die Bühne gebracht. Nach der Wiederbelebung der Berliner Varieté- und Cabaret- Tradition der 2Oer Jahre steht das Oktopus jedoch nicht für eingestaubte Revuen sondern für einmalig zusammengestellte, spritzige Shows die genug Platz für spontane Einfälle und Verrücktheiten haben und „Amüsemong“ garantieren.
Spontane Einfälle und Verrücktheiten sind zunächst schon mal die Sache der Moderatoren des Abends Hacki und Möppi, die ihre Clownerien in bester Vaudeville-Tradition abliefern. Vater und Sohn zeigen im nostalgischen Stil schrägen Slapstick und irre Kunststücke mit Seifenblasen. Seit Jahren ist Hacki Ginda auf den großen und kleinen Brettern der Welt zuhause, wo er bald merkte, dass für viele Menschen das Lachen ein Abenteuer ist. Möppi ist quasi auf der Bühne geboren: Als sein Vater Hacki den Zirkus Roncalli bemalte, kam Möppi zur Welt und das Erste was er sah, waren Clowns und viele bunte Lichter.
„Das Oktopus Varieté ist für Künstler und Publikum ein Heimathafen der Inspiration. Aus den entferntesten Winkeln der Welt vereinen sich hier Straßen-, Varieté-, Zirkus-, und Musikperformer auf einer Bühne. Jede Show wird einmalig zusammengestellt, strotzt vor Spontanität und ist somit einzigartig und unwiederbringlich.“ Das sagt die Chansonsängerin Joana alias Ria Grün über das Programm. Sie wird mit kuriosen Liedern vom Finden und Verlieren, von Heimat, Freiheit und von der guten alten Liebe dabei sein - Absurditäten und Sehnsüchte, von Kreisler, Kändler, Breuer über Brecht, Weill, Dessau und Kästner bis hin zu Kaleko.
Verrückt könnte man das, was Marie Juana Jimenez macht, ebenfalls nennen. Zu den Klängen von Bizets „Carmen“ zeigt sie irrwitzige Figuren am Trapez. Ihre akrobatischen Fähigkeiten brachten ihr unter anderem den Preis des internationalen „Prinsessan Festivals“ in Stockholm ein.
Drei knallrote Diabolos rasen durch die Luft. Der Beat pulsiert, die Perfektion raubt dem Publikum den Atem - das ist Mister Wow. In technischer Vollendung lässt er seine Diabolos rotieren und hüpfen, springen und tanzen – und versprüht dabei die reine Energie und Lebensfreude
An Seidentüchern und Ketten schwingt Liz Williams durch den Zirkushimmel. Seit 2004 lebt die US-Amerikanerin in Berlin und war mit ihrer Kunst schon in zahlreichen Varietés, Shows, auf Galas und Festivals zu Gast.
Für die passende Varieté-Musik sorgen die in Murrhardt bestens bekannten Beez.